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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 74,98 € |
74,70 € |
+0,28 € |
+0,37 % |
22.04/16:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005200000 |
520000 |
- € |
- € |
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Beiersdorf neutral eingestuft 24.11.2000
Helaba Trust
Der Hamburger Beiersdorf-Konzern (WKN 520000) bestehe aus den Sparten Cosmed (Kosmetika: u.a. Nivea, Zeozon, 8x4; Umsatzanteil: 63%), Klebetechnik (tesa; 16%) und Medical (medizinische Artikel zur Wundversorgung: u.a. Hansaplast; 21%), so die Experten von Helaba Trust.
Mit einem Umsatz von rd. 1,8 Mrd. EUR sei Nivea die weltweit größte und gleichzeitig auch älteste Körperpflegemarke. Sowohl durch die regionale Ausweitung der Absatzmärkte wie auch durch die Erschließung neuer Segmente (Babypflege, Haarstyling) werde Wachstum generiert. Größter Einzelaktionär sei die Allianz AG mit einem Anteil von 38,4%, gefolgt von Tchibo (25,9%) und den Nachfahren der Gründerfamilie Claussen mit (17%).
Der Konzernumsatz sei in den ersten neun Monaten 2000 um 15% (Währungsbereinigt: 10,3%) auf 3,15 Mrd. EUR gestiegen. Die erstmalige Einbeziehung kleinerer Beteiligungen habe sich mit +1,6 Prozentpunkten in der Wachstumsrate niedergeschlagen. Die Erlöse der Sparte Cosmed hätten sich um 17,7% auf knapp 2 Mrd. EUR (+13,1%) erhöht. Im Geschäftsfeld Medical seien die Umsätze um 13% auf 655 Mio. EUR (+7,3%) gestiegen. Die dritte Sparte Tesa habe ihren Beitrag um 7,9% auf 502 Mio. EUR (+3,7%) erhöht. Das EBIT des Konzerns sei in den ersten neun Monaten mit 17,4% überproportional zum Umsatz getsiegen und sich auf 311 Mio. EUR gestellt. Die EBIT-Umsatzrendite habe 9,9% betragen (Vorjahr: 9,7%).
Vor allem die Cosmed-Sparte dürfte auch weiterhin für eine dynamische Umsatzentwicklung sorgen. Obgleich das Wachstum überwiegend aus eigener Kraft generiert werde, seien weitere Akquisitionen nicht ausgeschlossen. Während sich das EBIT in 2000 aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen nur unterproportional zum Umsatz entwickeln dürfte, sollte der Konzernjahresüberschuss aufgrund der verminderten Steuerbelastung deutlich zulegen. In 2001 dürften sich die Synergieen des jüngst geschlossenen Joint Venture mit Smith & Nephew (Medical) positiv auswirken. Die stattliche Bewertung sollte jedoch einer nachhaltig überdurchschnittlichen Kursentwicklung entgegenstehen.
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